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	<title>Kommentare zu: Deutschlandradio Kultur zur Moderne</title>
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	<description>offizielle Diskussionsplattform zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses</description>
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		<title>Von: Reinhard Knodt</title>
		<link>http://blog.berliner-schloss.de/allgemein/deutschlandradio_kultur_zur_moderne/comment-page-1/#comment-2821</link>
		<dc:creator>Reinhard Knodt</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 May 2010 20:12:06 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für das Interesse und die vielen Kommentare, die ich gerade entdecke!  Reinhard Knodt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für das Interesse und die vielen Kommentare, die ich gerade entdecke!  Reinhard Knodt</p>
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		<title>Von: Bob</title>
		<link>http://blog.berliner-schloss.de/allgemein/deutschlandradio_kultur_zur_moderne/comment-page-1/#comment-2595</link>
		<dc:creator>Bob</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2008 12:54:25 +0000</pubDate>
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		<description>Now that’s what I call a fine job.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Now that’s what I call a fine job.</p>
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		<title>Von: S.Hartmann</title>
		<link>http://blog.berliner-schloss.de/allgemein/deutschlandradio_kultur_zur_moderne/comment-page-1/#comment-2594</link>
		<dc:creator>S.Hartmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 00:21:27 +0000</pubDate>
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		<description>ich bezog mich mit meinem Satz auf die geforderte &quot;Reflexion von Zeit&quot;!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich habe prinzipiell nichts gegen Vollrekonstruktionen, je nach Projektumständen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich finde auch die Aussage, dass die Menschen kein Lehrbuch durchwandern wollen völlig falsch. Denn nichts anderes ist ein Museum. Man geht hinein um etwas zu lernen. Damals waren die Gebäude fast noch mehr Lehrbuch als heutzutage(wo durch den Abstraktionsgrad oft eine Erklärung notwendig geworden ist).&lt;br/&gt;Früher wollte Stüler durch seine Innenraumgestaltung und Wandmalereien die Grabungsorte besser erlebbar machen. Dies war für eine Zeit ohne Film und Fotografie natürlich passend.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Heute wo jeder aus Film und Fernsehen die ganze Welt zu kennen glaubt ist dies nicht mehr notwendig. &lt;br/&gt;Dafür kommt das Erleben des Verfalls und der Zerstörung hinzu. Das was auch den meisten der zukünftigen Ausstellungsstücke wiederfahren ist. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich bezog mich mit meinem Satz auf die geforderte &quot;Reflexion von Zeit&quot;!</p>
<p>Ich habe prinzipiell nichts gegen Vollrekonstruktionen, je nach Projektumständen.</p>
<p>Ich finde auch die Aussage, dass die Menschen kein Lehrbuch durchwandern wollen völlig falsch. Denn nichts anderes ist ein Museum. Man geht hinein um etwas zu lernen. Damals waren die Gebäude fast noch mehr Lehrbuch als heutzutage(wo durch den Abstraktionsgrad oft eine Erklärung notwendig geworden ist).<br />Früher wollte Stüler durch seine Innenraumgestaltung und Wandmalereien die Grabungsorte besser erlebbar machen. Dies war für eine Zeit ohne Film und Fotografie natürlich passend.</p>
<p>Heute wo jeder aus Film und Fernsehen die ganze Welt zu kennen glaubt ist dies nicht mehr notwendig. <br />Dafür kommt das Erleben des Verfalls und der Zerstörung hinzu. Das was auch den meisten der zukünftigen Ausstellungsstücke wiederfahren ist.</p>
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		<title>Von: Guntram Gehrske</title>
		<link>http://blog.berliner-schloss.de/allgemein/deutschlandradio_kultur_zur_moderne/comment-page-1/#comment-2593</link>
		<dc:creator>Guntram Gehrske</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 09:24:58 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat: &quot;[...] Man sollte überhaupt mal prinzipiell fragen, ob man Stararchitekten für hunderte Millionen Euro an altes Kulturgut lassen sollte. Wäre es nicht besser, gute Ingenieure und, sagen wir, Steinmetze aus Tschechien zu bestellen, die das Ganze nach den alten Plänen reparieren, während sich Chipperfield woanders ein Denkmal setzt? Man würde dadurch Geld sparen, man würde ein Stück Vergangenheit zurückerhalten und mit diesem die politisch wichtige Fähigkeit der Reflexion von Zeit. Und man würde vielleicht einen hervorragenden Chipperfield-Bau irgendwo anders bekommen. [...]&quot;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ja, das frage ich mich auch immer, speziell beim Berliner Stadtschloss. Ganz klare Antwort: Es sind keine Architekten notwendig, schon gar keine vermeintlich Renommierten, und auch keine Wettbewerbe.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In der Tat würden engagierte Baumeister und Steinmetze ausreichen um dafür zu sorgen, dass der mehrheitliche Wunsch deutscher Bürger, die sich seit Jahren mit dem Thema befassen, nach einer vollständigen Wiederherstellung der letzt intakten, historischen Gestalt des Hohenzollernschlosses, ohne jegliche didaktische Ansprüche ganz pragmatisch in die Tat umgesetzt würde. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und Mister Chipperfield könnte seinen Müll &quot;auf die grüne Wiese&quot; neben Aldi stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: &quot;[...] Man sollte überhaupt mal prinzipiell fragen, ob man Stararchitekten für hunderte Millionen Euro an altes Kulturgut lassen sollte. Wäre es nicht besser, gute Ingenieure und, sagen wir, Steinmetze aus Tschechien zu bestellen, die das Ganze nach den alten Plänen reparieren, während sich Chipperfield woanders ein Denkmal setzt? Man würde dadurch Geld sparen, man würde ein Stück Vergangenheit zurückerhalten und mit diesem die politisch wichtige Fähigkeit der Reflexion von Zeit. Und man würde vielleicht einen hervorragenden Chipperfield-Bau irgendwo anders bekommen. [...]&quot;</p>
<p>Ja, das frage ich mich auch immer, speziell beim Berliner Stadtschloss. Ganz klare Antwort: Es sind keine Architekten notwendig, schon gar keine vermeintlich Renommierten, und auch keine Wettbewerbe.</p>
<p>In der Tat würden engagierte Baumeister und Steinmetze ausreichen um dafür zu sorgen, dass der mehrheitliche Wunsch deutscher Bürger, die sich seit Jahren mit dem Thema befassen, nach einer vollständigen Wiederherstellung der letzt intakten, historischen Gestalt des Hohenzollernschlosses, ohne jegliche didaktische Ansprüche ganz pragmatisch in die Tat umgesetzt würde. </p>
<p>Und Mister Chipperfield könnte seinen Müll &quot;auf die grüne Wiese&quot; neben Aldi stellen.</p>
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		<title>Von: Knut</title>
		<link>http://blog.berliner-schloss.de/allgemein/deutschlandradio_kultur_zur_moderne/comment-page-1/#comment-2592</link>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 20:17:34 +0000</pubDate>
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		<description>Genau!&lt;br/&gt;Wenn die damaligen Politiker klug gewesen wären, hätten sie nach dem 2. WK ganz Deutschland als größtes Ruinendenkmal der Welt konserviert und daneben ein neues Deutschland aufgebaut;-)&lt;br/&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau!<br />Wenn die damaligen Politiker klug gewesen wären, hätten sie nach dem 2. WK ganz Deutschland als größtes Ruinendenkmal der Welt konserviert und daneben ein neues Deutschland aufgebaut;-)</p>
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		<title>Von: Claus B.</title>
		<link>http://blog.berliner-schloss.de/allgemein/deutschlandradio_kultur_zur_moderne/comment-page-1/#comment-2591</link>
		<dc:creator>Claus B.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 18:27:04 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Denn eine 1:1 Rekonstruktion würde die letzten 60 Jahre optisch ungeschehen machen.&quot;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Oh mein Gott, das wäre ja entsetzlich..:-))))&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und die Deutschen - und mehr noch die Polen - haben auch noch die Frechheit besessen, den Zweiten Weltkrieg optisch beinahe ungeschehen zu machen, da sie aus Ruinen wieder Häuser errichteten. Ganz Verwegene wie die Warschauer haben sogar ihre Altstadt wieder aufgebaut.&lt;br/&gt;Also, eine Ruinenlandschaft von Köln bis Warschau wäre wirklich eine ehrliche Darstellung der Geschehnisse vor 1945, wie ich meine.  &lt;br/&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Denn eine 1:1 Rekonstruktion würde die letzten 60 Jahre optisch ungeschehen machen.&quot;</p>
<p>Oh mein Gott, das wäre ja entsetzlich..:-))))</p>
<p>Und die Deutschen &#8211; und mehr noch die Polen &#8211; haben auch noch die Frechheit besessen, den Zweiten Weltkrieg optisch beinahe ungeschehen zu machen, da sie aus Ruinen wieder Häuser errichteten. Ganz Verwegene wie die Warschauer haben sogar ihre Altstadt wieder aufgebaut.<br />Also, eine Ruinenlandschaft von Köln bis Warschau wäre wirklich eine ehrliche Darstellung der Geschehnisse vor 1945, wie ich meine.  </p>
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		<title>Von: S.Hartmann</title>
		<link>http://blog.berliner-schloss.de/allgemein/deutschlandradio_kultur_zur_moderne/comment-page-1/#comment-2590</link>
		<dc:creator>S.Hartmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 21:08:35 +0000</pubDate>
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		<description>Im ersten Absatz muss ich ihm eindeutig recht geben. Auch dem Fakt das heutige Architekten weniger auf Atmosphäre setzen, bzw. diese weniger beherrschen. Es liegt warscheinlich am Einsatz und die ständige Arbeit am PC, dieses &quot;unnatürliche&quot; hinein und hinauszoomen das einen den Maßstab verlieren lässt. Dazu werden immer weniger Modelle gebaut, meist schlicht aus Zeitgründen, da sich am Rechner schnell ein paar nette Persektiven zaubern lassen, die am Ende schöner und realer als das real Gebaute sind.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was aber das Neue Museum und den Satz:&lt;br/&gt;&quot;Warum darf der Betrachter nicht mehr denken, weil ihm die echten Möglichkeiten des Vergleichs ständig entzogen werden?&quot; anbelangt: Ich bin ganz klar gegen das Entziehen(was ja so viel bedeuten würde das vorher etwas da war), doch beim Neuen Museum war nichts da was durch den Umbau zerstört wurde. Die Möglichkeit des Vergleichs eröffnet sich dort.&lt;br/&gt;Auch die angesprochene &quot;Reflexion von Zeit&quot; halte ich für sehr klar. Denn eine 1:1 Rekonstruktion würde die letzten 60 Jahre optisch ungeschehen machen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&quot;politisch korrekte Architektur&quot; gibt es vielleicht deswegen so häufig, weil sie sich verkauft. Politiker(Auftraggeber) und Architekten gleichermaßen sind zu vorsichtig. Mal einen ganz neuen Weg einzugehen oder eine ganz andere Meinung zu vertreten könnte den Ruin bedeuten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Absatz muss ich ihm eindeutig recht geben. Auch dem Fakt das heutige Architekten weniger auf Atmosphäre setzen, bzw. diese weniger beherrschen. Es liegt warscheinlich am Einsatz und die ständige Arbeit am PC, dieses &quot;unnatürliche&quot; hinein und hinauszoomen das einen den Maßstab verlieren lässt. Dazu werden immer weniger Modelle gebaut, meist schlicht aus Zeitgründen, da sich am Rechner schnell ein paar nette Persektiven zaubern lassen, die am Ende schöner und realer als das real Gebaute sind.</p>
<p>Was aber das Neue Museum und den Satz:<br />&quot;Warum darf der Betrachter nicht mehr denken, weil ihm die echten Möglichkeiten des Vergleichs ständig entzogen werden?&quot; anbelangt: Ich bin ganz klar gegen das Entziehen(was ja so viel bedeuten würde das vorher etwas da war), doch beim Neuen Museum war nichts da was durch den Umbau zerstört wurde. Die Möglichkeit des Vergleichs eröffnet sich dort.<br />Auch die angesprochene &quot;Reflexion von Zeit&quot; halte ich für sehr klar. Denn eine 1:1 Rekonstruktion würde die letzten 60 Jahre optisch ungeschehen machen. </p>
<p>&quot;politisch korrekte Architektur&quot; gibt es vielleicht deswegen so häufig, weil sie sich verkauft. Politiker(Auftraggeber) und Architekten gleichermaßen sind zu vorsichtig. Mal einen ganz neuen Weg einzugehen oder eine ganz andere Meinung zu vertreten könnte den Ruin bedeuten.</p>
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